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Linksextremismus. Erscheinungsformen und Gefährdungspotenziale

Titelbild der Broschüre „Linksextremismus. Erscheinungsformen und Gefährdungspotenziale“, Herausgeber: Bundesamt für Verfassungsschutz, Stand: Mai 2016Vergrößern© Bundesamt für Verfassungsschutz Titelbild der Broschüre „Linksextremismus. Erscheinungsformen und Gefährdungspotenziale“

Linksextremistische Bestrebungen in Deutschland zielen darauf ab, die bestehende demokratische Staats- und Gesellschaftsordnung zu überwinden. Anstelle von „Kapitalismus“ und „bürgerlicher Gesellschaft“ streben Linksextremisten ein „herrschaftsfreies“ oder kommunistisches System an.


Die theoretischen Leitfiguren hierfür sind – in unterschiedlichem Ausmaß und wechselnder Interpretation – Marx, Engels, Lenin und diverse anarchistische Vordenker, ergänzt durch kommunistische und anarchistische Konzeptionen.


Gewalt, verstanden als „revolutionäre Gewalt“ der vermeintlich „Unterdrückten“ gegen die „Herrschenden“, gilt grundsätzlich als legitim. Unterschiede in Zielsetzung und Herangehensweise an die angestrebte Revolution, insbesondere in der Anwendung konkreter Gewalt, stehen aber einem einheitlichen Vorgehen des linksextremistischen Spektrums entgegen.


Die vorliegende Broschüre stellt die beiden Hauptströmungen – aktionsorientierte Autonome und orthodoxe Kommunisten – vor, die heute das Bild des deutschen Linksextremismus prägen. Ausführungen zu den bevorzugten Aktionsfeldern sowie zu einschlägigen Verbreitungsstrukturen runden die Betrachtung ab.


Aus dem Inhalt:

  • Einleitender Überblick
  • Autonome
  • Antideutsche
  • Parteien und sonstige Gruppierungen
  • „Rote Hilfe e. V.
  • Linksextremistische Gewalt und Militanz
  • Konfrontative Gewalt: Massenmilitanz und „Schwarze Blöcke“
  • Objektbezogene Anschläge
  • Linksextremistische Aktionsfelder
  • Linksextremistische Verbreitungsstrukturen
  • Fazit

Herausgeber: Bundesamt für Verfassungsschutz
Stand: Mai 2016


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