Bedrohungen durch den islamistischen Terrorismus – Bekämpfungsstrategien und Risikomanagement

Pressemitteilung vom 29. Mai 2017

14. BfV-Symposium diskutiert Antworten westlicher Demokratien auf den islamistischen Terrorismus

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, hat heute in Berlin das 14. Symposium des BfV „Antworten westlicher Demokratien auf die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus“ eröffnet.


Zu den rund 300 Teilnehmern sprechen der Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière, der ehemalige Direktor des israelischen Nachrichtendienstes Shin Bet, Yoram Cohen, der Leiter des europäischen Analysezentrums INTCEN, Dr. Gerhard Conrad und Prof. Gilles Kepel. Zahlreiche hochrangige Experten aus Politik, Sicherheitsbehörden, Wissenschaft und Medien beraten in Fachforen über die globale Bedrohungssituation.


Dazu erklärt der Präsident des BfV Dr. Hans-Georg Maaßen:


„Die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus ist hoch und erfordert ein abgewogenes Risikomanagement. Der IS 2.0 arbeitet an einem digitalen, virtuellen Kalifat und inszeniert sich als allgegenwärtig und allzeit bereit. Die Koexistenz zahlreicher Tätertypen und Terror-Szenarien birgt eine anhaltende Gefahr für alle westlichen Demokratien.


Wir müssen der Bedrohung gemeinsam und entschlossen entgegentreten: nationale und internationale Sicherheitsbehörden, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.


Auch eine Neuausrichtung der deutschen Sicherheitsarchitektur darf kein Tabu sein. Die Zentralstellenfunktion des BfV im Verfassungsschutzverbund muss um eine Steuerungskompetenz des Bundes ergänzt werden.


Wir müssen unsere Erkenntnisse international vernetzen und verfügbar machen. Die 2016 eingerichtete operative Plattform der Counter Terrorism Group (CTG) hat sich als erfolgreiches Instrument erwiesen.


Wir brauchen Sicherheit aus einem Guss, damit es den Terroristen nicht gelingt, unsere freiheitliche Lebensweise lahmzulegen.“


An dem Symposium nehmen zahlreiche Experten teil, darunter der Generalbundesanwalt und die Präsidenten von Bundeskriminalamt, Bundesnachrichtendienst und Bundespolizei sowie Vertreter europäischer Sicherheitsbehörden.


Weitere Informationen:


Unter www.verfassungsschutz.de finden Sie eine Sonderseite zum Symposium des BfV. Die Website wird während und nach der Veranstaltung laufend aktualisiert.


V. i. S. d. P.
Stefan Mayer, Pressesprecher
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Foto des BfV-Dienstgebäudes in Berlin

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