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11. Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) „Wirtschaft und Verfassungsschutz kooperieren vertrauensvoll“

Pressemitteilung vom 8. Mai 2014

Diesjähriges BfV-Symposium steht im Zeichen von Spionage und Wirtschaftsschutz – Ganztägige Fachtagung heute in Berlin

Unter dem Titel „Spionageabwehr und Wirtschaftsschutz“ eröffnete der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Dr. Hans-Georg Maaßen, heute Morgen das 11. Symposium des BfV in Berlin-Mitte und warb zum Auftakt für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen. Zahlreiche Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und den Nachrichtendiensten wollen bis heute Nachmittag über das Spannungsverhältnis von Spionage und Kooperation diskutieren, über die Methoden der Spionageabwehr sowie darüber, wie Wirtschaft und Verfassungsschutz vertrauensvoll zusammenarbeiten können.

Am Vormittag spricht Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière zu den rund 250 Teilnehmern über das Thema “Spionagebedrohung für Staat und Wirtschaft – Deutschlands Souveränität stärken“. Weitere Redner sind der Beauftragte für die Nachrichtendienste des Bundes, Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche, Telekom-Vorstand Dr. Thomas Kremer und BND-Präsident Gerhard Schindler.

In seiner Eröffnungsrede sprach sich BfV-Präsident Dr. Maaßen für die Fortentwicklung einer nationalen wie auch einer europäischen Cyber-Sicherheitsstrategie aus, die neben der rechtlichen und materiellen Ausstattung der Sicherheitsbehörden auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Partnern im In- und Ausland garantiert.

Dr. Maaßen wies eindringlich darauf hin, dass die global vernetzte Welt den deutschen Unternehmen zwar große Chancen bietet, aber auch erhebliche Risiken und Gefahren bereithält: „Die aktuelle Debatte über die mutmaßlichen Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste führt uns vielfältige Bedrohungspotenziale für die Wirtschaft vor Augen. Sie hat zum Beispiel die Verletzlichkeit moderner Kommunikationsmittel deutlich gemacht. Und sie hat in unser Bewusstsein gerufen, dass Wirtschaftsspionage von vielen verschiedenen Akteuren mit zum Teil erheblichen technischen Fähigkeiten ausgeht. Ebenfalls nicht vergessen werden sollte, dass der internationale Terrorismus nicht nur die staatliche Stabilität und das Leben von Einzelnen, sondern auch die Rahmenbedingungen einer funktionierenden Weltwirtschaft bedroht. Wir als BfV können der deutschen Wirtschaft helfen, solche Risiken realistisch einzuschätzen, konkrete Gefahren frühzeitig zu erkennen und effektive Abwehrstrategien zu entwickeln.“

Aus diesem Grund warb der Verfassungsschutzpräsident für eine vertrauensvolle Partnerschaft der Sicherheitsbehörden mit der deutschen Wirtschaft: „Die bisher schon vorhandenen Kontakte und gute Erfahrungen bei der Sensibilisierung von deutschen Unternehmen sollen ausgebaut und verstetigt werden.“

Anfänge sind gemacht: Im August vergangenen Jahres bildete die vom Bundesminister des Innern sowie den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie BDI und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK unterzeichnete Erklärung "Wirtschaftsschutz in Deutschland 2015 – Vertrauen, Information, Prävention" den Auftakt, es folgten zahlreiche Einzelveranstaltungen mit BfV-Referenten. In diesem Jahr war das BfV erstmals auf der CeBIT mit einem Messestand vertreten, zeigte beim Europäischen Polizeikongress wie auch bei der Hannover Messe Flagge.

„Ein effektiver Wirtschaftsschutz bedarf der engen Kooperation von Staat und Wirtschaft. Vertrauen und gegenseitige Information sind hierbei Kern einer funktionierenden und vertrauensvollen Zusammenarbeit,“ betonte Dr. Maaßen abschließend.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
www.verfassungsschutz.de

V. i. S. d. P.
Stefan Mayer, Pressesprecher

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