Presseutensilien zur Illustration der Rubrik „Presse“

Wissenschaftler legen Zwischenbilanz des Forschungsprojekts zur Geschichte des BfV vor

Pressemitteilung vom 1. Oktober 2013

Die wissenschaftlich unabhängige und fundierte Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz ein wichtiges Anliegen. Heute haben die projektverantwortlichen Historiker, Prof. Dr. Constantin Goschler und Prof. Dr. Michael Wala von der Ruhr-Universität Bochum, eine Zwischenbilanz des Forschungsprojektes „Organisationsgeschichte des BfV 1950-1975 unter besonderer Berücksichtigung der NS-Bezüge früherer Mitarbeiter in der Gründungsphase“ vorgestellt.

Die historische Erforschung der Frühgeschichte wurde durch den damaligen Präsidenten des BfV, Heinz Fromm, angestoßen. Das Projekt startete am 1. November 2011 und wird Ende 2014 abgeschlossen sein. Als wissenschaftlicher Beirat begleiten Prof. em. Helga Grebing und Staatssekretär a. D. Klaus Faber sowie Herr Präsident a. D. Fromm in Vertretung der Amtsleitung das Forschungsvorhaben. Der Beirat hat in bislang vier Treffen die Projektberichte der Historiker entgegengenommen und erörtert.

Zum Stand des Forschungsprojekts erklärt der Präsident des BfV, Dr. Hans-Georg Maaßen:

„Es gehört zum Selbstverständnis einer demokratischen Institution wie dem Bundesamt für Verfassungsschutz, öffentlich Rechenschaft über seine Wurzeln abzugeben. Die öffentliche Ausschreibung, die den beiden Historikern eine größtmögliche wissenschaftliche Unabhängigkeit sichert, hat den Weg für die transparente Aufarbeitung der Frühgeschichte des BfV freigemacht. Ziel unseres Geschichtsprojekts ist es zu verstehen, wie der nach dem 2. Weltkrieg neugeschaffene Inlandsnachrichtendienst mit der NS-Vergangenheit einzelner Mitarbeiter umgegangen ist und ob diese Einfluss auf die Tätigkeit des BfV ausgeübt hat. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen, dass sich aus der Organisationsgeschichte kein prägender Einfluss von Angehörigen des ehemaligen NS-Sicherheitsapparats ablesen lässt.“

Weitere Informationen zu den Zwischenergebnisse sowie zum Forschungsprojekt zur Geschichte des BfV finden Sie unter www.verfassungsschutz.de/de/das-bfv/geschichtsprojekt.

V.i.S.d.P.
Stefan Mayer, Pressesprecher

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