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BfV-Wirtschaftsschutz-Newsletter Nr. 2/2015

Logo des BfV-Wirtschaftsschutzes mit dem Motto „Wirtschaftsschutz - Prävention durch Information"

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 1. April habe ich die Leitung des Wirtschaftsschutzreferates des BfV übernommen. Gerne nutze ich die Gelegenheit, um auf diesem Weg meinem Vorgänger Herbert Kurek für sein jahrelanges besonderes Engagement für den Wirtschaftschutz des BfV zu danken. Ich habe ihn dabei gelegentlich unterstützen dürfen. Ebenso bin ich dankbar für ein gut funktionierendes und motiviertes Team im Wirtschaftsschutz. Gemeinsam wollen wir auch künftig, insbesondere in schwierigen Zeiten, ein verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner für Sie in Unternehmen und Verbänden sein.

Ein Dank gilt auch Ihnen, die sie teilweise bereits seit 2008 einen vertrauensvollen Kontakt zum BfV unterhalten und unsere Informationen zu schätzen wissen. Seien Sie versichert, dass Sie im BfV auch in Zukunft einen verlässlichen Partner beim Schutz Ihres Know-hows und Ihres Unternehmens haben.

In den ersten Monaten dieses Jahres nutzte das BfV zahlreiche Gelegenheiten, um mit Vertretern von Unternehmen ins Gespräch zu kommen. So war im März der Messestand zum Wirtschaftsschutz erneut auf der CeBIT sowie später auf der HANNOVER-Messe. Anlässlich dieses Termins präsentierte sich das BfV der Wirtschaft erstmals auf einem Gemeinschaftsstand mit unserem Kooperationspartner, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), vielen interessierten Besuchern.

Wichtige Termine waren auch der 4. und der 13. Mai, an denen das BfV sein jährliches Symposium bzw. die jährliche Sicherheitstagung mit der Allianz für Sicherheit der Wirtschaft (Bundesverband ASW) in Berlin durchführte.

Das Symposium stand unter dem Titel „Islamistischer Terrorismus in Europa“. Sicherheitsexperten und –verantwortliche beleuchteten diese dynamischste Form terroristischer Bedrohung aus unterschiedlichen Perspektiven. Unter den Teilnehmern der Tagung befanden sich auch zahlreiche Vertreter von Wirtschaftsverbänden und Unternehmen. Sie und ihre Mitarbeiter sind als Teil der Gesellschaft natürlich auch von den damit verbundenen Problemen und Gefährdungen betroffen. Nach den Anschlägen von Paris, Kopenhagen und der Razzia in Verviers wenden sich zu diesem Sicherheitsaspekt erfreulicherweise vermehrt Unternehmen mit Fragen und Hinweisen an das BfV.

Eine gute Tradition ist auch die gemeinsame Sicherheitstagung von BfV und ASW. Am 13. Mai fand in Berlin bereits die neunte Veranstaltung statt. Zum Themenschwerpunkt „Innentäter“ tauschten sich Sicherheitsexperten und Interessierte u. a. von Sicherheitsbehörden, Unternehmen, Verbänden und Einrichtungen von Forschung und Wissenschaft aus. Daneben bot die Tagung, mit einem erstmals durchgeführten informellen Vorabendtreffen, vielfältige Möglichkeiten zum Kennenlernen und Vertiefen bestehender Kontakte. In einem Eingangsstatement erklärte Dr. Maaßen zum Risikofaktor Mitarbeiter u. a.: „Menschen stellen eine mögliche Sicherheitslücke dar, die von Unternehmen oft unterschätzt wird. Ein Spionageangriff ist häufig auch eine Kombination aus elektronischem Angriff und menschlichem Handeln. Unternehmen wie auch Behörden benötigen motivierte und sensibilisierte Mitarbeiter als eine „human firewall“ zum Schutz vor illegalem Technologietransfer.

Im April wurden die Ergebnisse der ASW/Wik-Sicherheitsenquete 2014/2015 veröffentlicht. Sicherheitsexperten von Unternehmen in den Unternehmen sehen künftig einen weiteren Anstieg an Risiken für die Unternehmen. Neben den Risiken aus dem Cyberraum weisen sie auch auf die häufig vernachlässigte Sicherheitslücke Mensch hin.

Am 21. Mai haben das BfV und der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) eine Vereinbarung zu einer verstärkten Kooperation unterzeichnet. BfV und BDSW wollen künftig noch verstärkter auch einen gemeinsamen Beitrag zum Know-how-Schutz in den Unterenhmen leisten. Hierzu unterzeichneten für das BfV Präsident Dr. Maaßen sowie für den BDSW ihr Präsident Gregor Lehnert in München eine gemeinsame Absichtserklärung. Ziel ist es, die Präsenz des BfV als zentralen Ansprechpartner der Unternehmen für Wirtschaft- und Know-how-Schutz weiter zu aktivieren und als vertauensvollen Kontaktpartner gegenüber den Mitgliedern des BDSW zu etablieren.

Unser Kooperationspartner ASW wird am 11. November 2015 erstmals Sicherheitspreise für verdienstvolle Aktivitäten im Sicherheitssektor vergeben. BfV-Präsident Dr. Maaßen hat hierzu seine persönliche Unterstützung im Rahmen einer Auswahlkommission zugesagt.

Eine sichere Zeit wünscht Ihnen das Team Wirtschaftsschutz des BfV

Bodo W. Becker M.A.
Referatsleiter Wirtschaftsschutz
Abteilung Spionageabwehr, Geheim- und Sabotageschutz
Bundesamt für Verfassungsschutz
Köln, im Juni 2015


Unser Informationsangebot:

  1. „Hannover-Messe: Kooperation BfV und VDMA im Wirtschaftsschutz“
    BfV und VDMA haben am 7. April 2014 eine gemeinsame Erklärung zur Kooperation im Wirtschaftsschutz unterzeichnet und präsentierten sich im April 2015 erstmals gemeinsam auf der HANNOVER-Messe.

  2. „12. Symposium des BfV: Islamistischer Terrorismus in Deutschland am 4. Mai 2015 in Berlin“
    Keynote des BfV-Präsidenten Dr. Hans-Georg Maaßen sowie Vorträge der Gastreferenten, darunter u. a. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière.

  3. „9. BfV/ASW-Sicherheitstagung am 13. Mai 2015 in Berlin“
    Eröffnungsrede des BfV-Präsidenten Dr. Hans-Georg Maaßen sowie weitergehende Tagungsinformationen.

  4. „ASW: Outstanding Security Performing Awards“
    Ausschreibung zur erstmaligen Vergabe von Sicherheitspreisen durch die ASW.

  5. „ASW/Wik: Sicherheitsenquete 2014/2015“
    Ergebnisse der Sicherheitsumfrage bei Sicherheitsverantwortlichen von Unternehmen.

  6. „BfV und BDSW: Wirtschaftsschutz in Deutschland gestärkt“
    BfV-Präsident Dr. Hans-Georg Maaßen und Präsident des BDSW, Gregor Lehnert, unterzeichneten am 21. Mai 2015 eine gemeinsame Erklärung für eine verstärkte Kooperation im Wirtschaftsschutz.

Herausgeber: Bundesamt für Verfassungsschutz
Stand: Juni 2015

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Hinweistelefon islamistischer Terrorismus 0221/792-3366

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