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BfV-Newsletter Nr. 3/2014 - Thema 9

Sicherheitstagung des BfV und der ASW am 3. Juli 2014

Unter dem Motto „Proaktiver Wirtschaftsschutz: Prävention durch Information“ fand am 3. Juli die 8. Sicherheitstagung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e. V. (ASW) in Berlin statt. Etwa 100 Experten aus Sicherheitsbehörden und Wirtschaft erörterten Risiken, Abwehrmaßnahmen und Sensibilisierungsstrategien für die deutsche Wirtschaft.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung standen aktuelle Bedrohungsszenarien für die deutsche Wirtschaft und deren Unternehmen durch Spionage- und Sabotageaktivitäten. Neben dem Einsatz von Mitteln und Methoden zur Abwehr illegaler Angriffe gegen die Wirtschaft – z. B. auf Unternehmens-Know-how, insbesondere die sogenannten Kronjuwelen – wurden u. a. Möglichkeiten und Angebote zur Prävention und Schulung im Sicherheitsmanagement aufgezeigt. Als wesentliche Voraussetzung für ein effektives Sicherheitsmanagement in den Unternehmen kristallisierten sich in den Vorträgen der Referenten folgende Aspekte heraus:

  1. Unternehmenssicherheit ist eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit. Daher ist Sicherheit immer auch ein Verantwortungsbereich, der durch die Geschäftsführung wahrgenommen werden sollte: Sicherheit ist „Chefsache“.

  2. Auf der Basis eindeutiger Zuständigkeiten gilt es, besonders schützenswerte materielle oder immaterielle Güter systematisch und nachvollziehbar zu identifizieren, ihrer Bedeutung nach zu klassifizieren und den Zugang nach dem Prinzip „Kenntnis nur wenn nötig“ zu regeln. Schutzmaßnahmen sind nur dann erfolgreich, wenn sie die ihnen zugedachte Wirkung in der praktischen Anwendung auch erzeugen. Sicherheit ist ein kontinuierlicher und dynamischer Prozess.

  3. Sicherheit und Schutz des Firmen-Know-how können nur unter aktiver
    Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter realisiert werden. Die Einsicht in die Notwendigkeit von Sicherheitsrichtlinien und sicherheitsbewusstes Verhalten sind keine Selbstverständlichkeit. Dies muss durch Schulungen und Kampagnen gefördert werden.

Übereinstimmend wurde ein Nachholbedarf beim Sicherheitsbewusstsein, insbesondere in mittelständischen Unternehmen, festgestellt. In vielen Gesprächsrunden und einer abschließenden Diskussion wurde bei den Teilnehmern die Absicht einer aktiven Teilnahme bzw. Unterstützung an der Entwicklung der nationalen Wirtschaftsschutzstrategie deutlich.

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Herausgeber: Bundesamt für Verfassungsschutz
Stand: August 2014

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