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Geschichtsprojekt - Auftakt

Forschungsvorhaben zur „Organisationsgeschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz 1950-1975, unter besonderer Berücksichtigung der NS-Bezüge früherer Mitarbeiter in der Gründungsphase“

Prof. Dr. Constantin Goschler und Prof. Dr. Michael Wala vom Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum auf der Pressekonferenz am 27.09.2011.Vergrößern© Bundesamt für Verfassungsschutz Prof. Dr. Constantin Goschler und Prof. Dr. Michael Wala

Die transparente und wissenschaftliche seriöse Aufarbeitung der eigenen Geschichte ist dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) ein wichtiges Anliegen. Seit November 2011 erforschen Prof. Dr. Constantin Goschler und Prof. Dr. Michael Wala vom Historischen Institut der Ruhr-Universität Bochum die Organisationsgeschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz der Jahre 1950 bis 1975. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf NS-Bezügen von früheren Mitarbeitern in der Gründungsphase des Amtes. Die Ergebnisse ihrer Forschung werden die Wissenschaftler nach Abschluss ihrer Arbeit Ende 2014 der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ende 2007 erteilte die Amtsleitung des BfV den Auftrag, die Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Gründungsgeschichte des BfV zu schaffen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Diese Vorbereitungen mündeten in das im November 2010 öffentlich ausgeschriebene Forschungsvorhaben „Organisationsgeschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz 1950-1975 unter besonderer Berücksichtigung der NS-Bezüge früherer Mitarbeiter in der Gründungsphase“.

Die Geschichte des 1950 eingerichteten Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) ist bislang nicht Gegenstand einer umfassenden wissenschaftlichen Erforschung gewesen. Insbesondere im Blick auf die Gründungsphase des BfV von 1950 bis 1975 stand eine zeitgeschichtlich fundierte, kontextorientierte und kritische Aufarbeitung der Nachwirkungen des Nationalsozialismus auf den 1949 dezidiert als Wesensmerkmal der "wehrhaften Demokratie" bestimmten vorverlagerten Verfassungsschutz bislang aus. Konkretes Forschungsdesiderat ist in diesem Zusammenhang die Frage nach der Personalstärke NS-belasteter früherer Mitarbeiter sowie ihres Einflusses auf die Arbeit und Organisationskultur des deutschen Inlandsnachrichtendienstes.

Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts (Stand: 1. Oktober 2013)

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite der Ruhr-Universität Bochum.

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