Rechtsextremistische Fahnen auf einer Demonstration zur Illustration des Arbeitsfeldes „Rechtsextremismus“

„Der III. Weg“

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Die im Jahr 2013 gegründete rechtsextremistische Kleinpartei „Der III. Weg“ ist in den Bundesländern Bayern, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen aktiv, tritt aber auch in weiteren Bundesländern in Erscheinung. Im Norden der Bundesrepublik ist es der Partei bislang nicht gelungen, Strukturen aufzubauen. Die Partei versammelt insbesondere Personen, die der neonazistischen Szene angehören.

Die Themen „Flüchtlingskrise“ und „Asylproblematik“ standen auch im Jahr 2017 im Mittelpunkt der Parteiaktivitäten. Entsprechend schürte die Partei auf ihrer Homepage Überfremdungsängste und äußerte sich abfällig gegenüber der Religion des Islam im Besonderen und gegenüber Ausländern im Allgemeinen; vorsätzlich wird bei dieser Agitation der Unterschied zwischen Islam und Islamismus übergangen. Vielmehr gilt das Bestehen islamischer Gemeinden grundsätzlich als aggressiver Akt einer Religion, die überwiegend mit nicht friedlichen Mitteln verbreitet werde und der eine gewalttätige Natur immanent sei. Als „Belege“ für diese Behauptungen berichtet „Der III. Weg“ nahezu wöchentlich auf seiner Homepage – basierend auf Mutmaßungen und ohne Quellenangaben – über angebliche und tatsächliche Fälle von Ausländerkriminalität in Deutschland.

Infostand der Partei „Der III.Weg“ zur Kampagne „Nationale Streife© Quelle: https://der-dritte-weg.info Infostand der Partei „Der III.Weg“ zur Kampagne „Nationale Streife

Mit der Einrichtung eines Bürgerbüros in Plauen (Sachsen) im Januar 2017, verbunden mit einer monatlichen „Volksküche“ und einer Abgabestelle für Kleidung („Winterhilfe“) und Spielzeug für bedürftige deutsche Personen und Familien, sollen Kontakte zur örtlichen Bevölkerung hergestellt und Sympathien erlangt werden. Mit dem Einsatz sogenannter Nationaler Streifen suggeriert „Der III. Weg“, für die Bevölkerung Sicherheit vor vermeintlich kriminellen Ausländern gewährleisten zu wollen.

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