Rechtsextremistische Fahnen auf einer Demonstration zur Illustration des Arbeitsfeldes „Rechtsextremismus“

„Der III. Weg“

Logo „Der III. Weg“Logo „Der III. Weg“

Die ebenfalls weitgehend von Neonazis dominierte Partei „Der III. Weg“ konnte ihre Strukturen konsolidieren und verfügt nunmehr über 22 Stützpunkte und über drei von vier geplanten Gebietsverbänden. Sie ist überwiegend in Bayern, Berlin, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Sachsen aktiv. Im Norden Deutschlands bestehen bislang keine Strukturen.

Die fundamental ablehnende Haltung gegenüber dem demokratischen Rechtsstaat spiegelt sich in der aktuellen politischen Agitation der Partei deutlich wider – insbesondere im Zuge der Instrumentalisierung des Themas Asyl, dem agitatorischen Schwerpunkt der Partei. Durch das Verteilen von Flugblättern, eine aggressive Rhetorik auf der parteieigenen Homepage sowie eine Reihe von Kundgebungen versucht „Der III. Weg“ gerade mit diesem Thema, Gehör in der Öffentlichkeit zu finden.

Postkartenaktion der Partei „Der III. Weg“Postkartenaktion der Partei „Der III. Weg“, Quelle: https://www.facebook.com/Der-III-Weg/

Mit der Flüchtlingssituation verbundene Probleme und Herausforderungen nutzt die Partei zunehmend, um neben den Asylsuchenden als primärem Feindbild auch die als Gegner wahrgenommene „Elite“ (Politiker und Medien) propagandistisch anzugreifen. Im Rahmen einer diffamierenden Postkartenaktion wurden im Frühjahr 2016 „Überfremdungsbefürworter“ zur Ausreise in „Richtung Afrika“ aufgefordert. Dies gelte für alle „Unterstützer der volksfeindlichen Politik der Bundesregierung, die einen systematischen Austausch unseres Volkes mit art- und kulturfremden Ausländern vorantreibt“.

„Der III. Weg“ beansprucht für sich, „keine Partei wie jede andere“ zu sein, sondern sieht sich in kompromissloser Opposition zum „System der BRD“. Die Beteiligung an Wahlen – also an dem Prozess der demokratischen Willensbildung – betrachtet die Partei als „vorgegebenen Weg“, um in einem verachteten System die eigene Position festigen zu können. Dabei ist der Partei weniger an Zuspruch von „Normalbürgern“ gelegen als vielmehr an der Herausbildung eines neonazistischen Kaders. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 13. März 2016 konnte die Partei 1.944 Stimmen (0,1 %) erzielen. Sie kommentierte das Ergebnis dahingehend, dieses sei hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben.

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