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Aktionsfeld „Antifaschismus“

Symbol-Foto zur Illustration des Aktionsfeldes „Antifaschismus“Quelle: https://linksunten.indymedia.org

Das Aktionsfeld „Antifaschismus“ ist seit Jahren ein zentrales Element der politischen Arbeit von Linksextremisten, insbesondere aus dem gewaltorientierten Spektrum. Linksextremisten empfinden das Auftreten von tatsächlichen oder vermeintlichen Rechtsextremisten als Provokation.

Die Aktivitäten von Linksextremisten in diesem Aktionsfeld zielen aber nur vordergründig auf die Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen. Im eigentlichen Fokus steht der Kampf gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung, die als „kapitalistisches System“ diffamiert wird, und deren angeblich immanente „faschistische“ Wurzeln beseitigt werden sollen.

Dementsprechend stellen eher diskursorientierte Linksextremisten die Überwindung des „kapitalistischen Systems“ in den Mittelpunkt ihrer „antifaschistischen“ Aktivitäten.

Aktionsorientierte Linksextremisten hingegen legen ihren Schwerpunkt auf die direkte Konfrontation mit dem politischen Gegner, gleichwohl wollen auch sie das „kapitalistische System“ überwinden. Unter dem Motto „Antifa heißt Angriff!“ suchen sie die unmittelbare Auseinandersetzung mit tatsächlichen oder vermeintlichen „Faschisten“ auf der Straße. Durch Massenmilitanz und -blockaden versuchen sie, „Nazi-Aufmärsche“ zu verhindern oder zumindest deren Verlauf erheblich zu stören.

Ein Handlungsschwerpunkt von Linksextremisten in diesem Aktionsfeld bildet zudem das Aufdecken rechtsextremistischer Strukturen und Aktivitäten sowie das „Outen“ tatsächlicher oder vermeintlicher Angehöriger der rechtsextremistischen Szene.

Ziel dieser „Outing-Aktionen“ ist es, Informationen über tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten zu sammeln, um diese Personen in der Öffentlichkeit anzuprangern und gleichzeitig aus der „Anonymität zu zerren“. Darüber hinaus dienen „Outing-Aktionen“ auch der Abschreckung durch Androhung von Konsequenzen für eine rechtsextremistische Betätigung. Den betroffenen Personen soll ein „politisches“ Arbeiten unmöglich gemacht werden.

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