Zwei maskierte, bewaffnete Islamisten vor dem Schwarzen Banner zur Illustration des Arbeitsfelds „Islamismus“, Keyvisual Islamismus

Übersicht ausgewählter islamistisch-terroristischer Anschläge

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung ausgewählter islamistisch-terroristischer Anschläge seit 1993 in chronologisch absteigender Reihenfolge.

Datum

Ereignis

Opfer

19. Juni 2017

PKW rammt Polizeibus als Auftakt eines geplanten Anschlags mittels Sprengstoff und Schusswaffen auf den Champs-Elysées in Paris (Frankreich). Kein offizielles Bekenntnis des „Islamischen Staat“ (IS). Täter bekannte sich schriftlich zum IS.

1 Toter (Täter)

7. Juni 2017

Angriff mit Schusswaffen und Sprengstoff auf das Parlamentsgebäude sowie das Chomeini-Mausoleum in Teheran (Iran). Der IS erklärte sich über die IS-nahe A´maq News Agency (AMAQ) verantwortlich.

18 Tote (einschließlich 5 Täter), über 40 Verletzte

6. Juni 2017

Angriff mit einem Hammer auf eine Polizeipatrouille vor der Kathedrale Notre-Dame in Paris (Frankreich). Täter hielt seinen Treueeid auf den IS auf Video fest.

2 Verletzte (einschließlich 1 Täter)

4. Juni 2017

Geiselnahme mittels Schrotflinte in einem Wohnhaus in Melbourne (Australien). Der IS reklamierte die Tat für sich.

2 Tote (einschließlich 1 Täter), 3 Verletzte

3. Juni 2017

Angriff mit einem Lieferwagen auf Passanten auf der London Bridge gefolgt von Messerangriffen auf dem Borough Market in London (Großbritannien). Der IS bekannte sich über AMAQ zu der Tat.

11 Tote (einschließlich 3 Täter), über 48 Verletzte,
darunter 2 deutsche Staatsangehörige

31. Mai 2017

Anschlag mittels Bombe im Tanklastwagen nahe der deutschen Botschaft in Kabul (Afghanistan)

160 Tote, mehr als 400 Verletzte

26. Mai 2017

SSchusswaffenangriff auf mit koptischen Christen besetzten Bus in der Nähe von al-Minya (Ägypten).

29 Tote, 22 Verletzte

22. Mai 2017

Selbstmordanschlag mittels Sprengstoff auf ein Konzert der Sängerin Ariana Grande in der Manchester Arena in Manchester (Großbritannien). Der IS bekannte sich über AMAQ zu der Tat.

23 Tote (einschließlich Täter), über 59 Verletzte

19. Mai 2017

Messerangriff im Hauptbahnhof von Mailand (Italien) auf Sicherheitskräfte. Der Täter wird als IS-Sympathisant eingeordnet.

3 Verletzte

20. April 2017

Angriff mittels Schusswaffe auf einen Polizeibus auf den Champs-Elysées in Paris (Frankreich). Der IS reklamierte die Tat für sich.

2 Tote (einschließlich Täter), 3 Verletzte, darunter eine deutsche Staatsangehörige

18. April 2017

Anschlag mit Schusswaffen auf das Katharinenkloster auf der Halbinsel Sinai (Ägypten). Der IS bekannte sich über AMAQ zu der Tat.

1 Toter, 4 Verletzte

9. April 2017

Sprengstoffanschlag auf eine Kirche in Tata sowie eine Kathedrale in Alexandria (Ägypten). Der IS reklamierte die Tat für sich.

46 Tote (einschließlich 2 Täter), 120 Verletzte

7. April 2017

Hineinfahren in eine Fußgängerzone in Stockholm (Schweden). Kein offizielles Bekenntnis des IS. Der Täter gilt als Sympathisant des IS.

5 Tote, 15 Verletzte

3. April 2017

Sprengstoffanschlag auf die U-Bahn-Station Sennaja Ploschtschad in St. Petersburg (Russland). Es bekannte sich das Imam-Schamil-Batallion zu der Tat.

14 Tote, 51 Verletzte

22. März 2017

Angriff mit einem PKW sowie einem Messer auf Passanten auf der Westminster Brücke und dem Gelände des Westminster Palastes in London (Großbritannien). Der IS übernahm die Verantwortung für die Tat.

6 Tote (einschließlich Täter), 40 Verletzte, darunter eine deutsche Staatsangehörige

18. März 2017

Angriff mit einer Luftpistole auf Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle in Stains (Frankreich) sowie der Versuch, einer Soldatin ihr Gewehr am Flughafen Paris-Orly (Frankreich) zu entreißen. Der Täter stand unter Radikalisierungsverdacht.

1 Toter (Täter), 1 Verletzter

3. Februar 2017

Angriff mit Macheten auf eine Militärpatrouille in einer unterirdischen Einkaufspassage am Louvre in Paris (Frankreich). Offiziell wird von einem islamistischen Hintergrund ausgegangen.

2 Verletzte (einschließlich Täter)

1. Januar 2017

Schusswaffenanschlag in einem Nachtclub in Istanbul (Türkei); der „Islamische Staat“ übernahm wenig später auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

39 Tote, darunter 2 deutsche Staatsangehörige. Der mutmaßliche Täter konnte am 16. Januar 2017 in Istanbul festgenommen werden.

19. Dezember 2016

Es erfolgten zwei Anschläge:

 

Angriff mit einem LKW auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin; der IS übernahm wenig später auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

12 Tote, 62 Verletzte. Der Täter wurde am 23. Dezember 2016 in der Nähe von Mailand von italienischen Polizeibeamten getötet, als er sich mit Waffengewalt einer Personenkontrolle entziehen wollte.

Anschlag mit Schusswaffe auf den russischen Botschafter in Ankara (Türkei).

2 Tote (einschließlich 1 Täter)

11. Dezember 2016

Selbstmordanschlag in einer koptischen Kirche in Kairo (Ägypten). Keine offizielle Bekennung. Die ägyptischen Behörden vermuten hinter der Tat eine militante Splittergruppe der ägyptischen Muslimbruderschaft.

24 Tote (einschl. Täterin) und 49 Verletzte

10. November 2016

Selbstmordanschlag mittels eines mit Sprengstoff befüllten LKW auf das Deutsche Generalkonsulat in Masar-e Scharif (Afghanistan). Anschließend versuchten schwer bewaffnete Personen das völlig zerstörte Gebäude zu erstürmen. Ein Sprecher der Taleban reklamierte anschließend den Anschlag für seine Organisation.

6 Tote (darunter keine deutschen Staatsangehörigen); mindestens 128 Verletzte

16. Oktober 2016

Attentäter sprengt sich bei einer Razzia in Gaziantep (Türkei) selbst in die Luft. Kein offizielles Bekenntnis des IS. Der Täter wird dem IS zugerechnet.

3 Tote (einschließlich 1 Täter), 8 Verletzte

5. Oktober 2016

Angriff mit einem Messer während einer Polizeikontrolle in Brüssel (Belgien).

3 Verletzte (einschließlich 1 Täter)

17. September 2016

Messerattacke in einem Einkaufszentrum in St. Cloud (USA); der „Islamische Staat“ übernahm wenig später auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

1 Toter (Angreifer), 9 Verletzte

20. August 2016

Selbstmordanschlag auf eine kurdische Hochzeitsgesellschaft in Gaziantep (Türkei); die Tat wird von den türkischen Behörden dem IS zugeordnet.

59 Tote, über 90 Verletzte

6. August 2016

Attacke mit einer Machete auf zwei Polizistinnen vor einer Polizeistation in Charleroi (Belgien); der IS übernahm wenig später auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

1 Toter (Angreifer), 2 Verletzte

26. Juli 2016

Angriff mit Stichwaffen in einer Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray (Frankreich); der IS reklamierte den Anschlag für sich.

3 Tote (2 Täter), 1 Verletzter

24. Juli 2016

Sprengstoffanschlag durch Selbstmordattentäter in Ansbach (Bayern); der Attentäter war mutmaßlich Sympathisant des „Islamischen Staats“; der IS reklamierte den Anschlag für sich.

1 Toter (Täter), 14 Verletze

18. Juli 2016

Angriff mit Hieb- und Stichwaffe in einem Regionalzug bei Würzburg (Bayern); der IS reklamierte den Anschlag für sich.

1 Toter (Täter), 5 Verletze

14. Juli 2016

Anschlag mittels Kraftfahrzeug (LKW) auf der Promenade des Anglais in Nizza (Frankreich); der IS reklamierte den Anschlag für sich.

86 Tote, darunter 3 deutsche Staatsangehörige; über 70 Verletzte, darunter eine deutsche Staatsangehöige

28. Juni 2016

Schusswaffen- und Sprengstoffanschlag durch Selbstmordattentäter im Flughafen Atatürk in Istanbul (Türkei); der Anschlag wird von den türkischen Behörden dem IS zugerechnet.

45 Tote; 239 Verletzte, darunter eine deutsche Staatsangehörige

13. Juni 2016

Mordanschlag auf einen Polizisten und eine Polizeisekretärin in Magnanville (Frankreich); der Täter bekannte sich in einem „Livestream" auf Facebook zum IS; dieser übernahm am Folgetag auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

2 Tote

12. Juni 2016

Schusswaffenanschlag auf einen Homosexuellen-Nachtclub in Orlando (USA); der IS übernahm wenig später auf ihm nahestehenden Internetplattformen die Verantwortung für die Tat.

49 Tote; mindestens 53 Verletzte

16. April 2016

Sprengstoffanschlag auf einen Tempel der Sikh-Gemeinde in Essen; die Tatverdächtigen sind mutmaßliche Sympathisanten des IS.

3 Verletzte

22. März 2016

Zwei tödliche Anschlagsereignisse in Brüssel (Belgien)

  • Sprengstoff- und Bombenanschlag durch Selbstmordattentäter im Flughafen Zaventem

  • Sprengstoffanschlag durch Selbstmordattentäter in der Metrostation Maelbeek

Der IS bekannte sich zu den Anschlägen.

Insgesamt 38 Tote, darunter eine deutsche Staatsangehörige; über 340 Verletzte

19. März 2016

Bombenanschlag in Einkaufsstraße in Istanbul (Türkei)

5 Tote; über 36 Verletzte

26. Februar 2016

Messerattacke in Hannover auf einen Polizeibeamten; die Tatverdächtige ist Sympathisantin des IS.

1 Verletzter

12. Januar 2016

Sprengstoffanschlag auf dem Sultan-Ahmed-Platz in Istanbul (Türkei) durch Sebstmordattentäter; der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

12 Tote, davon 11 Personen deutscher Staatsangehörigkeit, 13 Verletzte

7. Januar 2016

Angriff mit einem Messer und einer Sprengstoffweste (Attrappe) auf die Polizeiwache im 18. Arrondissement in Paris.

1 Toter (Täter)

5. Dezember 2015

Messerattacke auf Passanten in Londoner U-Bahn; wird vorbehaltlich des endgültigen polizeilichen Ermittlungsergebnisses dem IS zugerechnet.

3 Verletzte

2. Dezember 2015

Mordanschlag auf Angestellte der Kreisgesundheitsbehörde in San Bernadino (USA) durch ein Ehepaar; über den Facebook-Account der Ehefrau wurde ein Treueschwur auf den Anführer (sogenannten Kalifen) des IS, Abu Bakr al-Baghdadi, geleistet.

14 Tote

24. November 2015

Sprengstoffanschlag auf einen Bus der tunesischen Präsidialgarde in Tunis (Tunesien) durch Selbstmordattentäter; der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

13 Tote

13. November 2015

Zeitgleiche Anschläge an mehreren Orten in Paris (Restaurants, Cafés, Konzerthalle „La Bataclan“), Umgebung des „Stade de France“; zu den Anschlägen bekannte sich der IS.

Mindestens 137 Tote, darunter 2 Deutsche, über 350 Verletzte

12. November 2015

Doppelanschlag in Beirut (Libanon) vor einer schiitischen Moschee und in einer Bäckerei; der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

43 Tote, 239 Verletzte

31. Oktober 2015

Anschlag auf ein russisches Passagierflugzeug in Ägypten; der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

224 Tote

10. Oktober 2015

Sprengstoffanschläge auf eine Friedensdemonstration in Ankara (Türkei); der Anschlag wird dem IS zugerechnet.

102 Tote, über 500 Verletzte

21. August 2015

Versuchter Anschlag auf einen Thalys Zug (in Belgien); der Anschlag wird dem IS zugerechnet. Koordinator des Anschlags vermutlich Abdel Hamid Abaaoud, Planer der Anschläge von Paris am 13. November 2015

2 Verletzte

20. Juli 2015

Sprengstoffanschlag auf ein Treffen von etwa 300 Anhängerinnen und Anhängern einer prokurdischen sozialistischen Jugendorganisation in Suruç (Türkei); der Anschlag wird von den türkischen Behörden dem IS zugerechnet.

34 Tote, über 70 Verletzte

26. Juni 2015

Es erfolgten drei Anschläge:

 

Schusswaffenanschlag auf Hotelgäste in Port El-Kantaoui (Tunesien), der Anschlag wird von den tunesischen Behörden dem IS zugerechnet.

39 Tote, 39 Verletzte

Anschlag auf eine Produktionsanlage für Chemiegase in Saint-Quentin-Fallavier (Frankreich), der Attentäter sympathisierte mit dem IS.

1 Toter, 12 Verletzte

Sprengstoffanschlag auf schiitische Moschee in Kuwait-Stadt (Kuwait); der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

26 Tote, 227 Verletzte

18. März 2015

Anschlag auf das Bardo Museum in Tunis (Tunesien) mit Geiselnahme; der IS bekannte sich zu dem Anschlag.

24 Tote

14./15. Februar 2015

Anschlag auf ein dänisches Kulturzentrum (Ziel des Anschlags wahrscheinlich ein schwedischer Karikaturist) und Anschlag auf eine Synagoge in Kopenhagen (Dänemark); Täter bekannte sich auf Facebook zum IS.

2 Tote, mehrere Verletzte

7. bis 9. Januar 2015

Drei tödliche Anschlagsereignisse im Raum Paris (Frankreich):

 

Schusswaffenanschlag auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo, hierzu bekannte sich wenige Tage später die „al-Qaida auf der arabischen Halbinsel“ (AQAH)

12 Tote

Mord an einer Polizistin

1 Tote

Geiselnahme in einem koscheren Supermarkt mit der anschließenden Ermordung von vier Geiseln, Täter der letzteren Anschläge bekannte sich zum IS.

4 Tote

15. Dezember 2014

Geiselnahme in einem Café in Sydney (Australien). Der Täter gab an, er handele im Namen des IS.

3 Tote (einschließlich 1 Täter), 6 Verletzter

22. Oktober 2014

Attentäter schießt auf Soldaten in der Nähe des Parlamentsgebäudes in Ottawa (Kanada) gefolgt von einem Schusswechsel im Parlament. Er hatte zuvor versucht, nach Syrien auszureisen.

2 Tote (einschließlich 1 Täter)

20. Oktober 2014

Täter nutzte sein Fahrzeug als Waffe gegen Soldaten in Saint-Jean-sur-Richelieu (Kanada).

2 Tote (einschließlich 1 Täter), 1 Verletzter

24. Mai 2014

Mordanschlag im Jüdischen Museum in Brüssel (Belgien)

4 Tote

21. September 2013

Überfall auf ein Einkaufszentrum in Nairobi (Kenia) mit Geiselnahme; „al-Shabab“ hat sich zu der Tat bekannt

67 Tote, ca. 200 Verletzte

25. Mai 2013

Messerattacke auf einen Soldaten in Paris (Frankreich)

1 Verletzter

22. Mai 2013

Mordanschlag auf einen Soldaten in London (Großbritannien)

1 Toter

15. April 2013

Anschlag auf den Marathon in Boston (USA)

3 Tote, ca. 260 Verletzte

18. Juli 2012

Anschlag auf Reisebus mit israelischen Touristen in Burgas (Bulgarien); mit dem Anschlag wird die „Hizb Allah“ (Hizb Allah) in Verbindung gebracht.

7 Tote, 30 Verletzte

19. März 2012

Mordanschlag auf mehrere Personen vor und in einer jüdischen Schule in Toulouse (Frankreich)

4 Tote, mehrere Verletzte

15. März 2012

Mordanschlag auf drei Soldaten in Montauban (Frankreich)

2 Tote, 1 Verletzter

11. März 2012

Mordanschlag auf einen Soldaten in Toulouse (Frankreich)

1 Toter

13. Juli 2011

Sprengstoffanschläge in Mumbai (Indien)

24 Tote, über 130 Verletzte

2. März 2011

Schusswaffenanschlag auf US-amerikanische Soldaten am Flughafen Frankfurt am Main (Hessen)

2 Tote, 2 Verletzte

24. Januar 2011

Selbstmordanschlag auf den Moskauer Flughafen Domodedowo (Russland); zu dem Anschlag bekannte sich Dokku Umarov („Islamistische Nordkaukasische Szene") in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft.

37 Tote, darunter 1 Deutscher, über 100 Verletzte, darunter 1 Deutsche

9. März 2010

Selbstmordanschläge auf die Moskauer Metro (Russland); zu den Anschlägen bekannte sich Dokku Umarov ("Islamistische Nordkaukasische Szene“) in einer im Internet veröffentlichten Videobotschaft.

40 Tote, 84 Verletzte

27. November 2009

Anschlag auf einen Schnellzug während der Fahrt von Moskau nach St. Petersburg (Russland); die Gruppierung „Riyad al-Salihin“ bekannte sich zu dem Anschlag.

28 Tote, ca. 90 Verletzte

5. November 2009

Amoklauf eines Militärpsychologen mittels Schusswaffe auf einer Militärbasis der US Army in Fort Hood, Texas (USA). Der Täter bewegte sich in islamistischen Kreisen und zeigte zuvor Anzeichen einer Radikalisierung.

13 Tote, 43 Verletzte (darunter 1 Täter)

26.-29. November 2008

Anschläge auf die Finanzmetropole Mumbai (Indien). Die Anschläge werden mit der pakistanischen islamistischen Organisation „Lashkar-e-Taiba“ (LeT – „Armee der Reinen“) in Verbindung gebracht.

172 Tote, darunter 3 Deutsche, 295 Verletzte, darunter 3 Deutsche

2. Juni 2008

Selbstmordanschlag auf die Dänische Botschaft in Islamabad (Pakistan)

8 Tote, 15 Verletzte

7. Juli 2005

Selbstmordanschläge auf drei U-Bahn-Züge und einen Bus in London (Großbritannien)

56 Tote, 528 Verletzte, darunter 5 Deutsche

11. März 2004

Sprengstoffanschläge auf vier Pendlerzüge in Madrid (Spanien)

191 Tote, ca. 1.600 Verletzte, darunter 1 Deutscher

5. August 2003

Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Jakarta (Indonesien). Der Drahtzieher stand in Verbindung zu „al-Qaida“.

13 Tote, ca. 150 Verletzte

16. Mai 2003

Bombenanschläge in Casablanca (Marokko)

41 Tote, ca. 100 Verletzte

28. November 2002

Selbstmordanschlag auf ein überwiegend von israelischen Touristen besuchtes Hotel in Mombasa (Kenia). Der Anschlag wird mit „al-Qaida“ in Verbindung gebracht.

16 Tote, ca. 80 Verletzte

12. Oktober 2002

Anschläge auf eine Diskothek und ein Café im Badeort Kuta auf Bali (Indonesien). Der Anschlag wird mit "al-Qaida“ in Verbindung gebracht.

über 200 Tote, darunter 6 Deutsche, mehr als 330 Verletzte

11. April 2002

Anschlag auf eine Synagoge auf der Ferieninsel Djerba (Tunesien). „al-Qaida“ bekannte sich im
Juni 2002 zu dem Anschlag.

21 Tote, darunter 14 Deutsche, 24 Verletzte

11. September 2001

Selbstmordanschläge auf das World Trade Center und das US-amerikanische Verteidigungsministerium durch „al-Qaida“-Mitglieder

ca. 3.000 Tote, darunter 10 Deutsche, ca. 6.000 Verletzte

12. Oktober 2000

Sprengstoffanschlag auf den US-Zerstörer „Cole“ im Hafen von Aden (Jemen); der Anschlag wird mit „al-Qaida“ in Verbindung gebracht

17 Tote, 39 Verletzte

7. August 1998

Anschläge auf die US-amerikanischen Botschaften in Daressalam (Tansania) und Nairobi (Kenia); die Anschläge werden regionalen „al-Qaida“-Strukturen zugeschrieben.

223 Tote, über 4.000 Verletzte

26. Februar 1993

Bombenanschlag auf das World Trade Center, New York (USA); der Anschlag wird mit „al-Qaida“ in Verbindung gebracht.

6 Tote, über 1.000 Verletzte

Tabelle „Übersicht ausgewählter islamistisch-terroristischer Anschläge“,
Stand: 05.07.2017

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