Zwei maskierte, bewaffnete Islamisten vor dem Schwarzen Banner zur Illustration des Arbeitsfelds „Islamismus“, Keyvisual Islamismus

„Hizb Allah“

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Die schiitisch-islamistische „Hizb Allah“ bestreitet das Existenzrecht Israels. Ihr erklärtes Ziel ist der mit terroristischen Mitteln geführte und als „legitimer Widerstand“ bezeichnete Kampf gegen Israel als „unrechtmäßigen Besatzer palästinensischen Bodens“. Es muss damit gerechnet werden, dass die „Hizb Allah“ auch außerhalb des Nahen Ostens weiterhin terroristische Aktionen gegen Israel oder israelische Interessen plant. In Deutschland pflegen die Anhänger der „Hizb Allah“ den organisatorischen und ideologischen Zusammenhalt unter anderem in örtlichen Moscheevereinen, die sich in erster Linie durch Spendengelder finanzieren. Das BVerwG hat mit Urteil vom 16. November 2015 seine ständige Rechtsprechung zur HAMAS auf die „Hizb Allah“ übertragen. Danach richtet sich die „Hizb Allah“ insgesamt gegen den Gedanken der Völkerverständigung, unabhängig davon, ob sie im Einzelfall als politische, soziale oder terroristische Struktur in Erscheinung tritt. Sie stellt das Existenzrecht des Staates Israel offen in Frage und ruft zu dessen gewaltsamer Beseitigung auf.

Strukturdaten zum Beobachtungsobjekt „Hizb Allah“

Gründung:

1982 im Libanon

Sitz:

Beirut (Libanon)

Leitung:

Generalsekretär Hassan Nasrallah, Funktionärsgruppe

Mitglieder/Anhänger in Deutschland:

1.050 (2017: 950)

Betätigungsverbot gegen „al-Manar TV“:

Verbotsverfügung des Bundesministers des Innern vom 29. Oktober 2008

Vereinsverbot gegen „Waisenkinderprojekt Libanon e. V.“ (WKP):

Verbotsverfügung des Bundesministers des Innern vom 2. April 2014

Tabelle „Strukturdaten zum Beobachtungsobjekt ‚Hizb Allah‘“, Stand: Juni 2019

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Gebäude 1

Hinweistelefon „Rechtsextremismus/ -terrorismus, Reichsbürger und Selbstverwalter“ (RechtsEX) 0221/792-3344

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Hinweistelefon islamistischer Terrorismus 0221/792-3366

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