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Elektronische Angriffe

Mit dem Begriff „Elektronische Angriffe“ werden gezielt durchgeführte Maßnahmen mit und gegen Infrastrukturen der Informationstechnologie (IT) bezeichnet. Sie dienen entweder der Informationsbeschaffung oder sollen das angegriffene IT-System schädigen oder sabotieren.

Die IT-Vernetzung der Gesellschaft nimmt immer weiter zu. Behörden und Wirtschaftsunternehmen haben Anteil an dieser rasanten Entwicklung. Deswegen haben sich „Elektronische Angriffe“ in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Instrument der nachrichtendienstlichen Informationsbeschaffung entwickelt. Die Gründe dafür sind offenkundig: Angriffe über das Internet sind relativ einfach und kostengünstig zu realisieren und bergen ein geringes Enttarnungsrisiko sowie eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit.

Seit geraumer Zeit werden „Elektronische Angriffe“ intensiv und auf breiter Basis gegen Bundesbehörden und spezifische Bereiche der Politik und der Wirtschaft durchgeführt. Der Versand von E-Mails mit infizierten Anhängen ist derzeit die gängigste Angriffsmethode. Mit dem Öffnen des Anhangs installiert sich die Schadsoftware auf dem IT-System des Opfers und versucht, über das Internet eine Verbindung zum Urheber der Schadmail aufzubauen. Diese Verbindung wird genutzt, um Informationen zu übertragen, oder neue Befehle zur Steuerung der Schadsoftware zu übermitteln. Als weitere Wege zur Übertragung von Schadprogrammen nutzen Angreifer präparierte Webseiten oder Datenträger (z. B. USB-Sticks, Festplatten).

Bei der Bekämpfung der Gefahren durch „Elektronische Angriffe“ arbeiten national und international zahlreiche Behörden zusammen. Zur besseren Koordinierung dieser Zusammenarbeit wurde in Deutschland ein Nationales Cyber-Abwehrzentrum gegründet, das im April 2011 seinen Betrieb aufgenommen hat. Damit soll eine Optimierung der Zusammenarbeit staatlicher Stellen z. B. durch die Koordinierung von Schutz- und Abwehrmaßnahmen gegen IT-Vorfälle erreicht werden. Das BfV ist in diesem Abwehrzentrum vertreten.

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