Durchgestrichenes Türkei-Emblem und maskierte Kämpfer vor einer PKK-Flagge zur Illustration des Arbeitsfelds „Ausländerextremismus", Keyvisual Ausländerextremismus

Was ist Ausländerextremismus?

Ausländerextremistische Gruppierungen sind überwiegend aus politischen, sozialen oder ethnischen Konflikten in den jeweiligen Heimatländern hervorgegangen. Die Gruppierungen versuchen im Rahmen der Konflikte die dortigen Verhältnisse in ihrem Sinne zu verändern. In diesem Zusammenhang schrecken sie teilweise auch vor schwersten Straftaten nicht zurück.

Hauptziel der in Deutschland vertretenen Organisationsteile ausländerextremistischer Gruppierungen ist die Unterstützung der jeweiligen Hauptorganisationen in den Heimatländern. Dies erfolgt sowohl propagandistisch als auch logistisch und finanziell. Die öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten dieser Organisationen in Deutschland werden vorwiegend durch aktuelle politische Ereignisse und Entwicklungen in den Herkunftsländern bestimmt. Deutschland wird in erster Linie als Rückzugs- und Ruheraum betrachtet. Um dies nicht aufs Spiel zu setzten, bemühen sich die Organisationen, hier grundsätzlich friedlich aufzutreten. Vereinzelt kann es gleichwohl zu gewalttätigen Aktionen kommen. Auslöser sind hierbei zumeist Ereignisse bzw. Entwicklungen, die Organisationsanhänger im besonderen Maße emotionalisieren.

Ideologisch ist das Spektrum des nichtislamistischen Ausländerextremismus geprägt von Strömungen des Linksextremismus, Nationalismus und Separatismus.


  • „Arbeiterpartei Kurdistans“ (PKK)

    Logo der PKK

    Die PKK unterliegt seit 1993 in Deutschland einem Betätigungsverbot. Ihr Anhängerpotenzial beträgt rund 14.000 Personen. Ziel der Organisation ist eine größere politische und kulturelle Eigenständigkeit der Kurden in ihren Herkunftsländern, vor allem in der Türkei. Dort und im Nordirak unterhält die PKK Guerillaeinheiten... Weitere Informationen

  • Türkische linksextremistische Organisationen

    Logo der DHKP-C

    Türkische linksextremistische Organisationen agitieren primär gegen die bestehende Gesellschaftsordnung in der Türkei. Dort sind diese Gruppierungen auch terroristisch aktiv. Um in Deutschland eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen, stellen sie sich als Vertreter der Interessen von Immigranten und Arbeitern öffentlich dar und thematisieren dementsprechend auch Fragen des Ausländer- und Sozialrechts... Weitere Informationen

  • Nationalistische Türken

    Wolfsgruß vor der türkischen Fahne

    Nationalistische bzw. nationalistisch geprägte türkische Organisationen messen der „Nation“ sowohl politisch-territorial als auch ethnisch-kulturell den höchsten Stellenwert zu. Ihrer Ideologie liegt ein übersteigertes Nationalbewusstsein zugrunde. Sie bemessen den Wert eines Menschen nach seiner Zugehörigkeit zu einer Nation oder Rasse und missachten die Rechte und Interessen anderer Völker... Weitere Informationen

  • Asiatische Separatisten

    Logo der „Liberation Tigers of Tamil Eelam“ (LTTE)

    Separatistische asiatische Organisationen, wie die „Liberation Tigers of Tamil Eelam“ (LTTE) aus Sri Lanka mit ihren rund 1.000 Anhängern und extremistische Gruppierungen aus der Religionsgemeinschaft der Sikhs (vornehmlich aus dem indischen Bundesstaat Punjab) mit insgesamt etwa 800 Anhängern, sind in Deutschland vorwiegend propagandistisch aktiv... Weitere Informationen

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