Keyvisual Sicherheitshinweise

Vorsicht bei Kontaktaufnahme über Soziale Netzwerke - Fortschreibung

Teaser SicherheitshinweiseVergrößern© Tomasz Zajda - Fotolia.com

Bereits im Juli dieses Jahres hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz mit einem Sicherheitshinweis vor der Kontaktaufnahme von ausländischen Nachrichtendiensten (ND) über die sozialen Medien gewarnt.


Im Social Web lassen sich sehr schnell und unkompliziert eine Reihe von Details zu Erwerbsbiografien und zum sozialen Umfeld von Nutzern in Erfahrung bringen. Informationen zu Gewohnheiten, Hobbys bis hin zu politischen Interessen können über nur wenige „Klicks“ generiert werden.


Gerade chinesische Dienste sind in sozialen Netzwerken aktiv und versuchen seit einiger Zeit intensiv, über diesen Weg Informationen abzuschöpfen und nachrichtendienstliche Quellen zu werben. Sie sind daher zuletzt verstärkt in den Fokus des BfV gerückt.


Die Ergebnisse einer eigens eingerichteten Projektgruppe des Bundesamtes haben gezeigt, dass chinesische Nachrichtendienste etwa bei der Online-Plattform LinkedIn, die vorwiegend zur Pflege bestehender und Anbahnung neuer geschäftlicher Verbindungen genutzt wird, eine Vielzahl von Fake-Profilen eingerichtet haben. ND-Mitarbeiter tarnen sich so als Angehörige von Headhunting-Agenturen, Consulting-Firmen und Thinktanks oder als Wissenschaftler. Allein im Zeitraum von Januar bis September 2017 ist es mit dieser Methode zu mehr als 10.000 Kontaktversuchen gekommen.


Zielpersonen Chinas im Bereich des Social Web sind vor allem Mitarbeiter der deutschen Administration wie auch der politische Raum - kurzum handelt es sich um den breit angelegten Versuch der Infiltration speziell von Parlamenten, Ministerien und Behörden.



Beispiele für stark genutzte Fake-Profile und Tarnorganisationen finden Sie in der Bildergalerie.

Hinweis: Am 11. Dezember 2017 gab der zu Microsoft gehörende Online-Dienst LinkedIn bekannt, in Rede stehende „Fake-Nutzerprofile“ chinesischen Ursprungs mit Verweis auf einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht zu haben.



Falls Sie über Soziale Netzwerke eine solche oder ähnliche Kontaktanfrage erhalten haben oder bereits in Kontakt zu Einrichtungen und Personen oder zu anderen – Ihnen verdächtig erscheinenden – Institutionen stehen, melden Sie sich bitte beim Bundesamt für Verfassungsschutz:


Telefon: 0221/792-0 oder
E-Mail: Soziale_Netzwerke@bfv.bund.de


Selbstverständlich werden sämtliche Angaben vertraulich behandelt.

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