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Gemeinsam handeln: Zusammen gegen Proliferation

Deckblatt der Publikation „Zusammenarbeit gegen Proliferation“

Datum Januar 2026

Wenn sensible Technologien, Materialien oder spezialisiertes Wissen in die falschen Hände geraten, entstehen Risiken, die weit über nationale Grenzen hinausreichen. Dabei führt das weltweite atomare Aufrüsten zu unberechenbaren Dynamiken, deren Folgen verheerend sein können.

Um dieser Entwicklung zu begegnen, bedarf es für Deutschlands Sicherheit eines resilienten Zusammenwirkens von Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden.

Genau hier setzt die neue Broschüre „Zusammenarbeit gegen Proliferation“ an. Sie informiert über Gefahren und Vorgehen im Verborgenen, die unmittelbare Auswirkungen für unsere Sicherheit haben: Proliferation – die unkontrollierte Weitergabe von Technologien, Materialien und Know-how zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen und ihrer Trägersysteme.

Proliferation zählt zu den größten sicherheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit. Trotz strenger Gesetze, EU-Sanktionen und umfassender Exportkontrollen entwickeln Risikostaaten immer wieder neue Wege, diese Schutzmechanismen zu umgehen. Dabei setzen sie zunehmend auf komplexe Beschaffungsnetzwerke und die Unterstützung ihrer Nachrichtendienste.

Unter dem Titel „Zusammenarbeit gegen Proliferation“ werden diese Entwicklungen sichtbar gemacht. So bietet die Broschüre einen kompakten Überblick über aktuelle Risikostaaten, ihre geheimen Methoden und die bestehenden sicherheitsrelevanten Herausforderungen. Gleichzeitig zeigt sie auf, welche Rolle das BfV im Verbund mit anderen Akteuren spielt – von der Früherkennung über präventive Maßnahmen bis hin zu disruptiven Eingriffen – um unsere Sicherheit zu schützen.

Der Kern der Botschaft ist klar: Erfolgreiche Proliferationsabwehr kann nur im Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden gelingen. Die neue Broschüre versteht sich daher nicht nur als Informationsquelle, sondern auch als praktisches Werkzeug für besonders von Proliferation gefährdete Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Sie sollen Risiken frühzeitig erkennen und verdächtige Aktivitäten einordnen können, um gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden ihren Beitrag zur Widerstandsfähigkeit Deutschlands zu leisten.

Aus dem Inhalt:

  • Einleitung und Begriffsklärung
  • Proliferationsprogramme aktueller Risikostaaten
  • Proliferation im globalen Kontext
  • Proliferation erkennen
  • Proliferationsabwehr im Verbund