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Der Phänomenbereich Islamismus steht auf der Agenda der Verfassungsschutzbehörden ganz oben. Ganz zweifellos stellt der islamistische Terrorismus aktuell die größte Bedrohung für die internationale Staatengemeinschaft dar. In diesem Sinne hat der Verfassungsschutz seine Ressourcen gebündelt, ohne dabei die anderen Bedrohungen für eine freiheitliche Ordnung zu vernachlässigen.
Die Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden sind durch gesetzliche Vorgaben klar definiert und decken sich nicht immer mit den Forschungsinteressen der Wissenschaften. Selbstverständlich beziehen sie wissenschaftliche Studien in ihre Arbeit ein, im Bereich "Islamismus" vorrangig islamwissenschaftliche Kenntnisse, aber auch Wissen und Methodik von Politikwissenschaftlern und Historikern. Dieser interdisziplinäre Ansatz ergänzt die von einer juristische Methodik und Begrifflichkeit geprägte Arbeit der Verfassungsschutzbehörden, ohne dass er die Methoden- und Perspektivenbreite der akademischen Wissenschaft widerspiegeln kann.
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