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In Deutschland leben zur Zeit fast sieben Millionen Ausländer aus nahezu allen Teilen der Welt. Der weitaus überwiegende Teil verhält sich gesetzeskonform, doch hatten extremistische bzw. terroristische Ausländerorganisationen - ausgenommen islamistische Gruppierungen - Ende 2008 immerhin etwa 24.750 Mitglieder im Bundesgebiet.
Die meisten dieser Organisationen wollen nicht in erster Linie gegen deutsche Sicherheitsinteressen handeln, sondern betrachten Deutschland als sicheren Rückzugsraum, von dem aus sie ihre Ziele im Heimatland verfolgen und ihre Gesinnungsgenossen dort auch materiell unterstützen können.
Zu nennen sind z.B. linksextremistische - in der Mehrzahl türkische - Ausländergruppierungen, die das Ziel haben, die bestehende Staats- und Gesellschaftsordnung in ihrem Herkunftsland im revolutionären Kampf zu beseitigen und durch eine kommunistische Gesellschaftsordnung zu ersetzen. Diese Gruppierungen betreiben auch antiimperialistische Agitation, die sich vor allem gegen die USA richtet.
Bei einigen Gruppierungen hat die ehemals linksextremistische Ausrichtung an Bedeutung verloren. Stattdessen sind ethnisch motivierte Unabhängigkeitsbestrebungen in den Vordergrund getreten. So verfolgt z.B. die "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) das Ziel, einen föderalen Verbund aller Kurden im Nahen Osten herzustellen und dadurch deren Identität zu fördern. In den letzten Jahren kommt es im türkisch-irakischen Grenzgebiet immer wieder zu Kämpfen mit türkischen Sicherheitskräften. Die Lage in den kurdischen Siedlungsgebieten - vor allem der Türkei - strahlt aus auf benachbarte Staaten, Europa und - aufgrund der stark vertretenen Anhängerschaft der PKK - vor allem auf Deutschland.
Darüber hinaus agitieren Anhänger extremistischer iranischer Oppositionsgruppen in Deutschland gegen die Herrschaftsverhältnisse in der Islamischen Republik Iran und versuchen durch vielfältige Aktivitäten politische und finanzielle Unterstützung für Ihre Ziele zu gewinnen.
Asiatische separatistische Organisationen, wie z.B. die "Liberation Tigers of Tamil Eelam" (LTTE) und Organisationen der Sikhs konzentrieren sich in Deutschland ebenfalls auf propagandistische Aktivitäten sowie die Beschaffung von Geldmitteln.
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