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Am 13. Januar 2008 fand in Berlin die - nach Zählweise der Veranstalter - 89. Liebknecht-Luxemburg-Demonstration statt. Es nahmen ca. 3.500 (nach Pressemeldungen: 10.000) Personen teil. Zu der Demonstration hatte ein breites Bündnis von Linksextremisten unterschiedlicher, jedoch vorrangig marxistisch-leninistischer Orientierung aufgerufen. EinenTag zuvor hatte die marxistische Tageszeitung "junge Welt" die "XIII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz" veranstaltet. Im folgendenText wird dargestellt, mit welchen politischen Inhalten Linksextremisten die Erinnerung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht verbinden. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob es tatsächlich eine inhaltliche Kontinuität und Kohärenz zwischen dem Denken undWirken Luxemburgs und solchen Linksextremisten gibt, die sich einer Kritik des Stalinismus verweigern und sich weiterhin als Marxisten-Leninisten verstehen.
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