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Es dürfte zunächst zu fragen sein, ob ein bzw. welches Grundmuster im Antisemitismus vorzufinden ist, inwieweit Akzentverschiebungen innerhalb dieses Musters lediglich dessen Anpassungsfähigkeit belegen oder eben letztlich eine neue Qualität begründen. Dabei könnten sich etwa folgende Fragen stellen: Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus einer eventuellen Neujustierung des Antisemitismus im Rechtsextremismus im hinblick auf dessen Gefahrenpotenzial? Ist der an Linksextremisten adressierte Antisemitismusvorwurf lediglich ein Instrument in lagerinternen Auseinandersetzungen? Und schließlich: Ist der islamistische Antisemitismus im Rahmen eines konventionellen Antisemitismuskonzepts fassbar oder versperrt eine solche Herangehensweise die Sicht auf spezifische Eigenheiten dieser Antisemitismusvariante?
Veranstalter: Bundesamt für Verfassungsschutz
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