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Die menschenverachtenden Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington versetzten vor allem die Bevölkerung der westlichen Welt in Angst und Schrecken vor dem Terror, den islamistische Organisationen durch gezielte Selbstmordaktionen bis heute verbreiten. Was mit den Attentaten auf die Türme des World-Trade-Center in New York wie ein Auftakt und Angriff mit Symbolcharakter auf "westliche", demokratische Systeme begann, fand in einer weltweiten Serie blutiger Anschläge mit inzwischen mehreren tausend Toten und Verletzten seine Fortsetzung und erzwingt neben der Bekämpfung terroristischer Strukturen auch eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Ideologien des Islamismus, die diese Taten motivieren. Durch Schlagzeilen in den Medien, wonach "der Islam" in seiner Gesamtheit die Weltherrschaft beanspruche und die westlich-säkulare Zivilisation bedrohe, wird diesem eine Einheitlichkeit zugeschrieben, die ihn allenfalls in seiner historischen Frühzeit zutreffend zu charakterisieren vermag. [...] |