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Wenn in Deutschland von Zuwanderern und Integrationsproblematik die Rede ist, geht es meist um die über drei Millionen hier lebenden Muslime. Viele davon wohnen und arbeiten in regionalen Ballungszentren oder Großstädten. In Stadtteilen und Quartieren mit hohem Zuwandereranteil ist häufig eine migrantenspezifische Infrastruktur entstanden: Geschäfte, Vereine, Bildungs- bzw. Freizeiteinrichtungen und Moscheen, Gebetshäuser und – räume. Die wohnräumliche und ethnische Konzentration von muslimischen Zuwanderern in mehr oder minder geschlossenen Bezirken kann dann zum sozialpolitischen Problem werden, wenn sie sich zur ethnisch-religiösen Abschottung (Segregation) verdichtet und Spannungen und Auseinandersetzungen im Quartier oder in der Kommune erzeugt. Die Medien berichten seit geraumer Zeit regelmäßig von sozialen und ethnischen Konflikten in solchen "sozialen Brennpunkten". Diese Entwicklungen stehen im Zentrum der derzeitigen Integrationsdebatte.
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