Navigation Unternavigation Inhalt

  Home     E-Mail     Sitemap     Impressum     English  



















Suche

Darstellung
Wappen des Bundesamtes für Verfassungsschutz
Illustration zu www.bmi.bund.de
 

Linksextremismus

Illustration zum Thema Linksextremismus.
 
Linksextremisten richten ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Vorstellungen aus und streben anstelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung ein sozialistisches bzw. kommunistisches System oder eine "herrschaftsfreie" anarchistische Gesellschaft an. Hierzu bringen sie sich in gesellschaftliche Proteste ein und versuchen, diese in ihrem Sinne zu instrumentalisieren. Die Aktionsformen reichen von offener Agitation bis hin zu verdeckt begangenen, teilweise auch schweren Gewalttaten, wobei einzelne autonome Zusammenhänge auch die Verletzung von Personen in Kauf nehmen.

Die Zahl der Gewalttaten mit zu vermutendem linksextremistischem Hintergrund ist 2009 mit 1.096 registrierten Delikten gegenüber 2008 (701) deutlich gestiegen. Hinzu kommt eine in ihrer Aggressivität deutlich zunehmende verbale Militanz.


Gewaltbereite Linksextremisten sind vor allem der autonomen Szene zuzurechnen. Deren Angehörige halten die Anwendung von Gewalt, auch gegen Personen, zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele für legitim und rechtfertigen sie als angeblich unverzichtbares Mittel gegen die "strukturelle Gewalt" eines Systems von "Zwang, Ausbeutung und Unterdrückung". Bei öffentlichen Kundgebungen bilden Autonome vielfach einen "Schwarzen Block", von dem fast immer Gewalt - vor allem gegen die eingesetzten Polizeikräfte - ausgeht.



Zahlen und Fakten

Das BfV stellt ein

Hinweistelefon

Verfassungsschutz- bericht

Themen

Publikationen
Publikationen der Landesbehörden


weitere Publikationen


"Jugend@BfV"